seufzer

o wie der wind so heftig heut die wolken treibt
als sollten schnell sie noch ein fernes ziel erreichen
ein kühler regen fällt und lässt die wege weichen
es ist so ungemütlich dass man gern im warmen bleibt

der diesen tag erfand vergaß dabei das licht
das grau am himmel wechselt die schattierung
nur nach der dicke seiner wolkigen wattierung
sie zu durchbrechen heut vermag die sonne nicht

ach winter, warum narrst du mich in diesem jahr!
weißt du nicht wie ich deine hellen seiten schätze?
sonnenbeschienene kristallbeschneite plätze
beim gehen knirschte es, die luft wär kalt und glasig klar

© 2019, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.

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