ausblick

den linden
schwellen an
den zweigen
den zarten
den rötlich
schimmernden
biegsamen zweigen
perlenschnüre
noch fehlt
des frühlings
berühren sie
ergrünt sich
entfalten zu
lassen

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abendreim

am späten abend bin ich
endlich auf dem weg nach haus
im himmel klafft ein rundes loch
und silber fließt hinaus
der mond hat es hinein gesägt
er will ja nichts verpassen
will mich auf meinem dunklen weg
nicht so alleine lassen
und gut begleitet kehr ich heim
wir zwinkern uns noch zu
er schaut nach anderen nun aus
ich lege mich zur ruh
denke noch einmal still an ihn
wie er dort oben wacht
dann gleite ich sanft in den traum
euch wünsche ich gute nacht

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geständnis

als
alle welt
vom schnee sprach
da fehlte er mir
sehr

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gemeinsam

deine
hand halten
in meiner hand
deine wärme
spüren
wie sie
in mich fließt
meine dir
senden
und so
hand in hand
den winter
überleben

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erstes zeichen

amselrufe
aufgeregt im
ersten blaustreif
der februarmorgen
zwingen den blick
zu heben weg vom
graudunkel der
vergangenen tage
hinauf ins hoffen
amselrufe wie
herolds nachricht
verraten dass ein
frühling kommen
wird eine hellere
zeit

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