ende

zwischen
deinen worten
lauert etwas das
sie zweifeln lässt
an deinem lächeln
deine augen füllen
den moment mit
abwesenheit
deine hand kann
schon lang nicht
mehr schüzen vor
dem zerbrechen
du bist längst
gegangen

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kurzer abriss

irgendwann
verschwanden wir
in den alltäglichkeiten
und
jeder lief
für sich allein
trügerisch
der ankerpunkt
des vermeintlich gemeinsamen
hielt
nicht lang
den leckenden kahn
es
war zeit
für den absprung

und ich ging

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klage einer verlassenen

da sitz ich in der leere
das licht ist aus. ich bin allein
ich möcht im schmerz am liebsten schrein
wenns doch erlösung wäre!
und ständig diese frage
wie kamen wir uns nur so fern?
mochten uns doch…irgendwie gern
wann drehte sich die lage?
du bist einfach verschwunden
ließest mir keine antwort hier
dass ich den harten schritt von dir
doch leichter hätt verwunden
ich seh des himmels schwärze
so abgeschnitten fühl ich mich
ich leide und berausche mich
am übergroßen schmerze
ich fühl mich gänzlich öde
und weiß nicht recht wie mir geschah
wo gestern ich romantik sah
glotzt jetzt der mond nur blöde

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seufzer

dieses
verschwinden
allmählich
lautlos
nichts hinterlassend
als erinnernden
schmerz

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status quo

ich
träfe dich gern
noch einmal
bezöge deinen blick
zu wohnen darinnen
ließe mich berühren
lang bevor ich
meine hand in
deine legte
wenn ich nur nichs
vom schmerz der
unmöglichkeit
spürte vom
letzten mal
noch immer

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