kurze zusammenfassung

wir schliefen
und du warst in meinen träumen
ich fühlte (auf mir ruhend)
deinen blick
da waren haut und
zarte fingerspitzen
und niemals wollte ich
von dort zurück
wir redeten
wir lachten und wir schwiegen
was kommen würde
kümmerte uns kaum
verloren uns abrupt
als du mich wecktest
hier bin ich nun
und du verharrst im traum

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senryū No. 120

wenn sie zu stark wird
berühre ich die sehnsucht
wo du sie wecktest

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definition

es ist
alles da
erinnerung
real und fühlig
orte und zeiten
worte und berührungen
es ist real
wie die artefakte
hinter plexiglas
wir spüren es
und doch
wir spüren den wunsch
den erinnerung
gebar

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umsonst

wie sehr
du mir anhängst
mit allen
häutungen streife ich
dich nicht ab
du sitzt
viel tiefer

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seltsam

als du
mich anriefst
riss da sofort
die lücke auf
die nur mühsam
sich geschlossen
über lange zeit
dort blutete die
sehnsucht nach
den zeiten
die wir nicht
erlebten als
du gegangen
warst

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