festung

verschanzt
dein wall gemauert
aus weisheiten
schlägst du jeden
mit rat zurück
der dir
zu nahe kommt
posaunst wörter
herab wie mörserkugeln
die treffen
und schmerzen
berühre ich dich
spüre ich wärme
sorgsam geschürtes
herdfeuer wartet
dass jemand sich
dazu setzt

“grenzenlos”

© 2018, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.

ruba’i zur nacht

der tag ward nacht, es ist soweit
nun kommt der sterne stille zeit
gedanken an dein fernes sein
fluten mich nun mit zärtlichkeit

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wohltuend

wenn trübe gedanken vernebeln den blick
hilft zuweilen ein tiefes bad in musik
wenn der mollakkord sind dann auflöst in dur
lässt sich ahnen, dass es zurückkehrt, das glück

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ist das so? (versuch eines ruba’i)

da stöhnst du, wie die zeit vergeht
der wind zunehmend rauer weht
leicht scheint es, genau der zu sein,
der ständig sich im wege steht.

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spielerei

sonnig?
sonnig ich!
schon ne wonne
so ne
sonne!

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