hm!

ich
weiß (es ist)
nicht (verlockend das)
was (ist zu verneinen)
soll (zuweilen)
es (zu viel schwere)
bedeuten

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vor dem konzert

noch
ist es still
schläfrig beinahe
als
ruhten sie
neigen die massigen
leiber der bässe
ihre zierlichen
hälse an die stühle
schweigender pauken
gespannte häute
räkeln sich breit
ein harfenkopf
mustert den raum
der bald sich mit
klängen füllt

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festung

verschanzt
dein wall gemauert
aus weisheiten
schlägst du jeden
mit rat zurück
der dir
zu nahe kommt
posaunst wörter
herab wie mörserkugeln
die treffen
und schmerzen
berühre ich dich
spüre ich wärme
sorgsam geschürtes
herdfeuer wartet
dass jemand sich
dazu setzt

“grenzenlos”

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ruba’i zur nacht

der tag ward nacht, es ist soweit
nun kommt der sterne stille zeit
gedanken an dein fernes sein
fluten mich nun mit zärtlichkeit

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wohltuend

wenn trübe gedanken vernebeln den blick
hilft zuweilen ein tiefes bad in musik
wenn der mollakkord sind dann auflöst in dur
lässt sich ahnen, dass es zurückkehrt, das glück

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