ruba’i zur nacht

der tag ward nacht, es ist soweit
nun kommt der sterne stille zeit
gedanken an dein fernes sein
fluten mich nun mit zärtlichkeit

© 2018, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.

wohltuend

wenn trübe gedanken vernebeln den blick
hilft zuweilen ein tiefes bad in musik
wenn der mollakkord sind dann auflöst in dur
lässt sich ahnen, dass es zurückkehrt, das glück

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ist das so? (versuch eines ruba’i)

da stöhnst du, wie die zeit vergeht
der wind zunehmend rauer weht
leicht scheint es, genau der zu sein,
der ständig sich im wege steht.

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spielerei

sonnig?
sonnig ich!
schon ne wonne
so ne
sonne!

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versuch

ungelenk
wälze ich
mich hervor
finde den kokon
der falsche
wärme gibt
genährt durch
glutnestelnde furcht
ungehaust zu sein
ohne schutz beute
der seelenfresser
und weiß doch
mein heim geteilt
mit einem der
ihren

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