ambivalenz #frapalymo No. 30.1

wir leben in der steten unbeständigkeit
stets wechselnd lang das dunkel und das licht

des tages wetterlaunen auch noch obendrein
und oftmals dann ertragen wir es nicht

ists hybris uns hinweg zu setzen über die
gegebene begrenztheit unsrer augen sicht

ist längst doch klar es hat ja einen sinn
da manches auch im dunkel sich verkriecht

zuweilen zieh ich gerne nachts das lichtlos
wie die sterne strahlen ohne fremdes licht

doch mag ich auch den mond sehr der ganz ohne
die sonne nur ein fels wär rund und schlicht

impuls: „licht“

alle texte lest ihr hier: #frapalymo 30nov18: ominösitäten

© 2018, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.

an mich

bin auf der suche. weiß noch nicht,
was mir da so im herzen sticht

ich fühle tief in mir ein kind,
dem es an zuneigung gebricht

wie andre sagten, sollt es sein
hat sich verbogen, fühlte nicht

dass es dabei sich selbst verlor
und nun streng zu sich selber spricht:

was ficht dich andrer meinung an?
finde zu dir. sei selbst dein licht!

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ghasele #frapalymo No. 3

herzklopfen – ob du es wohl spürst?
wie du mich immerfort berührst

die worte halt ich schwer im zaum
wie du mich immerfort berührst

mein herz will davon überfließen
wie du mich immerfort berührst

wie eine decke hüllt mich ein
wie du mich immerfort berührst

fast fürchte ich du merktest es
wie du mich immerfort berührst

ich wär für dich gern was du mir
wie du mich immerfort berührst

doch wär es dann so unbefangen
wie du mich immerfort berührst?

und wenn die nachricht dich erschreckte
wie du mich immerfort berührst?

so lieb ich es und bleibe still
wie du mich immerfort berührst

impuls: “heimlich”
http://paulchenbloggt.de/2016/11/02/frapalymo-impuls-3nov16/

alle beiträge lest ihr hier: http://paulchenbloggt.de/2016/11/03/frapalymo-3nov16-die-nachtweisen-ii/

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