feststellung

als ich
damals ging
ließ ich zurück
was mich band
frei meinte ich
zu sein ohne
den ballast
fadenscheiniger
abhängigkeiten
frei der blick
zu erkennen das
was kommen wird
frei die hände
bereit halt zu
suchen auf
dem weg
nun nesteln sie
gefühlige krumen
eines erinnerns aus
meinen gedanken

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fazit

wir
lagen bei
einander
berührt und
angefasst
eingehüllt in
wege und ab
gründe gab es viele
zu halten und los
zu lassen war
dennoch not
wendigkeit im
erklären löst
langsam was
band

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parallele

ich schaue
nach den sternen
vergebens
sie halten sich
bedeckt
glänzen im
unsichtbar
für mich doch
weiß ich ihre
existenz
mit dir geht es
mir ähnlich

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du befindest dich hier

mir tief
unter die haut
gingst du auf
der suche nach
meinem herzen
findest nicht
hinaus nun aus
meinen gedanken

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möglichkeit #frapalymo No. 13

dass
wir uns sähen wie
wir sind und das
anders respektierten
dass wir daraus neues
schöpften im gemeinsam
dass wir ertrügen
dein/unser/euer/
mein/ungen neugierig
andere perspektiven
feinstimmung der
dimensionen
dass wir ansprüche an
uns selbst nur richteten
(mensch zu sein unter
menschen, vor allem)
wenn es gelänge
zwischen dir und mir
täglich wieder
zwischen dir und mir
und dir und dir
und dir

impuls: “utopie”

alle texte lest ihr hier: #frapalymo 13nov18: plädoyer

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