spuren

ich mag
kerzenflackern
an langen abenden
und die aromen
der wintertage
das gefühl von
ruhe und zeit
und innehalten

es ist in
meinem erinnern
noch vorhanden

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fazit

wir
lagen bei
einander
berührt und
angefasst
eingehüllt in
wege und ab
gründe gab es viele
zu halten und los
zu lassen war
dennoch not
wendigkeit im
erklären löst
langsam was
band

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das

in sanftmut
will ich mich betten
die gelassenheit
zusammengerollt
als stütze im nacken
in wärmende liebe
gehüllt der welt
zusehen beim
tanzen

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aussichts.los

ich warte
auf ein gefühl
dessen ich mich
noch erinnere
ob ich mir
trauen kann weiß
ich doch nicht
ich warte darauf
mit der angst es
erneut zu verlieren
und so warte
ich warte
auf ein schemen
mit angst
angst es nicht
zu erkennen
und ich fürchte
neue wunden

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meine hände

haben
gewaschen
geknöpft getippt
gewunken gegriffen
gefaltet gebunden
gestikuliert
gefroren geschmerzt
gedroht und getröstet
gehoben geordnet
gepackt und geworfen
nun wollen sie
halten fest halten
und selbst finden
ein gehaltensein

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