mir fehlt klarheit

du sagtest
du wolltest mich
sehen
endlich wieder
sagtest du
und vom vermissen
sprachst du auch
was meinst du
was vermisst du
was willst du
sehen
ach wenn du mich
nur erkennen
könntest

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aufbruch

verlassen
soll werden
der einsame ort
der ich war
verschlossen einen
langen winter
da waren doch sonnen
in deinem schauen
wärmen die worte
zu wisperndem strom
zeit zu wandern
hautwärts
gefühlig die
versteckten orte
zu finden
dort lege ich mich
auf die lauer
bis dein herz
aus dem dickicht
tritt

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mal angenommen

aus
sprechen
all die gedanken
die in uns sind
hervorziehen wie
der magier tuch
um tuch aus
seinem ärmel
nicht
diesen einen nur
oder vielleicht jenen
alle heraus
sagen alles was
uns umtreibt
was machte das
mit uns

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zustand

zuweilen
wabert ein gefühl
rührt auf
gedanken unfassbar
nun überbordend
fließen um und
in und durch
einander
bevor sie ihre
worte
finden

und
dann

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konzert

und
immer wieder
moll
dieses schwere tönen
dunkel oft
trauer tragend
oder sehnsucht
immerhin
immer wieder
moll
kraftvoll und
auch unendlich zart
moll
ich höre stets
ein fünkchen
zuversicht

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