berichte von einsamkeit

8

die unterarme
auf der theke
deren beste zeiten
niemand mehr erinnerte
verlässlich war er
jeden abend plötzlich da
nahm seinen platz ein
den niemals ein anderer
zu besetzen sich traute
saß dort schweigend
trank die biere
die der wirt ihm
wortlos herüber schob
später noch ein
zwei kurze
schwieg auch wenn
ein unwissender
ihn ins gespräch
verwickeln wollte
irgendwann später
verschwand er
zurück in seine leere
wo das gerade noch
um ihn tönende leben
seine einsamkeit
überschwieg

© 2021, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.