lau ist der abend
warm geradezu wird
die nacht
ich brauch das laken
nicht
mich zu bedecken
ich hebe mein bein
knüpfe das tuch an
meine zehen
dann segel ich
zum mond
© 2026, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.
lau ist der abend
warm geradezu wird
die nacht
ich brauch das laken
nicht
mich zu bedecken
ich hebe mein bein
knüpfe das tuch an
meine zehen
dann segel ich
zum mond
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heut kam
der wind zurück
als wüsste er
um sichere beute
und so fährt er
eifrig ins grün
treibt torkelnde
kreisel und
tanzende schirmchen
herauf herunter
vor sich her
jetzt ist die zeit
für flieger
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wie auf
einem spiegel
liegt der rumpf
seltsam ruhig
in der sole über den
abgründen der welt
kein hauch kein laut
noch nicht einmal
ein ächzen des holzes
ein glucksen des wassers
das schlaffe tuch
grefft und gebunden
an deck verglüht
die wache in der
gleißenden stille
niemand schaut mehr
am horizont nach
wolken
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diese glut
ich brenne
von innen heraus
verbrenne meine
schätze allmählich
verzehre mich
so bis ich sein werde
ein weißer zwerg
kein heim mehr
mir selbst und
anderen lebensspuren
ich brenne
ich verbrenne
diese glut
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zehen im sand
durch den wasser
schmatzend drängt
auflandiger wind
salzgesättigt
als ich davon
zu träumen begann…
sah ich mich wieder
in die rahen steigen
das tuch dem wind
als treibgut zu lassen
an deck des schoners
der ächzend krängt
den rufen der bootsfrau
zum halsen zu folgen
und wenn die taue dann
wieder aufgeschossen
diesen moment zu leben
mit wind und meer
zehen im sand
sie sind ein traum
kein meer in der
nähe
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