auf see [traum]

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die fahrt
in rauer see
fordert alles
was an kraft
in den taschen
sich noch findet
längst spüren die
hände nicht mehr
die hitze eines
durchgleitenden
seils schon passte
der gang schwankend
dem seegang sich an
schlagen die rufe des
bootsmanns den takt
pökelt gischtigen luft
die saugenden lungen
im schier grundlosen
keimt zweifel
und nirgends
küste

© 2020, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.

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