drohend
färbte der himmel
seine stirn in
dunkelstem grau
drohend
grummelte er
und eilte doch
vorüber
© 2026, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.
drohend
färbte der himmel
seine stirn in
dunkelstem grau
drohend
grummelte er
und eilte doch
vorüber
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s’ist reisezeit. die lindenkinder trudeln
ganz wild propellernd in die unbekannte ferne
vom wind geleitet reisen sie in rudeln
so unter sich zu sein, das mögen sie wohl gerne
die noch bei mutter linde kleben, denen
droht dunkler himmel dumpf grollend und blitzenden blicks
lässt tränen regnen, will, dass sie sich wähnen
sich selbst beraubend so des einzig wahren glücks
ich sehe sie, ganz starre, ganz mobile
und ich muss schmunzeln, ists doch, dass ich kenne
von beider art auch menschen ziemlich viele
das denk ich, während vor dem sturm ich heimwärts renne
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verschwenderisch
das wachsen und blühen
das reifen der früchte
warum nur knausert
die natur am
regen?
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heut kam
der wind zurück
als wüsste er
um sichere beute
und so fährt er
eifrig ins grün
treibt torkelnde
kreisel und
tanzende schirmchen
herauf herunter
vor sich her
jetzt ist die zeit
für flieger
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jetzt blüht schon der giersch
und die erdbeeren reifen
die bienen tanken an brombeerhecken
rote tupfen leuchten
in kirschbaumkronen
eine jungmeisengang rauft und
spielt verstecken
bald heben die sonnenblumen
ihre strahlenden köpfe
eine amsel sucht kühlung
im spatzenbad
dem rasen wachsen frische
maulwurfshügel
hungrige schnecken kriechen
auf dem salat
eine jungmeisengang rauft so
als wäre der sommer
nicht vergänglich, sondern
die ewigkeit
jetzt blüht schon der giersch
und es ist kaum zu glauben
in sechs monaten ist wieder
winterzeit
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