unruhige nächte

feen
und geister
lass ich ein
wenn der tag
längst ging
zum vertreib
der zeit und
böser träume
lausche dem
steten gewisper
dem leisen lachen
den schnurren
der nachtwesen
bis dass der
schlaf mich im
ersten morgenlicht
doch noch
fällt

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nachtmahr

die träume
hatten ihn
durch die nacht
gehetzt
knapp nur
entkam er
im atemlosen erwachen
angespannt und
heißgelaufen in
rennen die niemals
ein ende fanden und
immer neue anfänge
morgens dann
der ratlose blick
fragend nach der
nächsten nacht
in den kaffee
doch der blieb
stumm

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ausblick

abgehängt
die stunden der
sonne vergangenheit
der abend hüllte
sich in tiefen
wolkenfilz
laternenfarben getönt
hindert er die nacht
zu funkeln

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morpheus ging

er ist weg
ich träumte
wirr und doch
behütet im schlaf
irgendwann
im traum wurde
ich verlassen
seitdem ergründe
ich das dunkel
schlaflos das
morgenlicht sehnend
wach

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was unter “vermischtes” stünde

der mond trägt heut ein weißes cape
gesäumt mit roter borte
sammelt die schäfchen rund um sich
hoch über unserm orte
sehr hell und ohne worte
vielleicht hat er noch etwas vor
mit seinem glorienkranze
hat er vielleicht ein Rendezvous?
geht er vielleicht zum tanze?
er lächelt still im glanze
und lässt sich nicht darüber aus
er schweigt und schaut ganz heiter
er hat ja recht, was gehts uns an?
die sterne als begleiter
wandert er einfach weiter…

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