im auge des zyklons

wo
ich bin
ist stille
bewegt kein
atemhauch die
starre allen seins
was
ich sehe
ist das kreisen
strudelnder bewegung
um meinen ort
tosen und donnern
auftürmen und zerfließen
was
ich fühle
ist unberührtheit
und die vage möglichkeit
erfasst zu werden
vom steigen und
vergehen

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im fundbüro der nacht

es gibt hier
mannigfaltiges
scherben
eines traumes
aus kindertagen
ein verwaister kuss
ein nicht beendeter
streit (schwelend)
flitter vom vortag
ein duft nach boudoir
ein verlorener ring
zwei linke haken
ein sterbender flirt
ein paar rotweinflecken
ein müdes lächeln
eine halbe tube
sehnsucht (matt)
ein spotlight
ein bettloses monster
die starke schulter
suchst du hier
vergebens

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schloss fantaisie

eckersdorf

einen wundervollen spaziergang (ca. 5 km) von bayreuth entfernt liegt eckersdorf. hier findet sich ein kleinod: schloss fantaisie.
es wurde an einen hang aus dem typischen warmgetönten sandstein gebaut. die vorderfront ist von einem garten mit klar begrenzten rabatten und skulpturen umgeben.
die rückfront öffnet sich zu einer riesigen terrasse, die auf eine parklanschaft unter ihr blicken lässt. am tiefsten punkt befindet sich ein teich. dahinter geht das gelände ansteigend in mischwald über.

das schloss ist eng mit der lebensgeschichte der Elisabeth Friederike Sophie von Brandenburg-Bayreuth verbunden.

detail vorderfront

fensterdetail parkseite

schloss vom park aus gesehen

ich möchte, mit etwas mehr zeit, noch einmal wiederkehren. dann steht auch das innere auf dem plan.

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pfingstfahrt

zwischen den
mohnroten glutnestern
im wiegenden wiesengrün
kleine sonnen mit
weißen strahlenkränzen
das kornblumenblau
wie kühlende tropfen
darüber ziehen
gabelschwänzig milane
ihre wilden kreise
sie sehen auch den
von ginsterblüte
flammenden bahndamm

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Schloss und Park Branitz #Schlössersafari

Besuche ich meine Eltern in Cottbus, landen wir über Kurz oder Lang immer einmal wieder im Branitzer Park. Als zweites Domizil diente es dem Fürsten Hermann von Pückler-Muskau. Hier zog er hin, nachdem er, notorisch klamm, seinen Familiensitz in Bad Muskau (auch dort bin ich immer wieder gern), abstoßen musste.

Zur Geschichte im Einzelnen will ich mich gar nicht auslassen. Dazu wurde schon viel geschrieben. Ein paar Links gibt es am Ende.

Warum ich so gern hier bin?

Fürst von Pückler-Muskau ließ ihn als offenen Landschaftpark anlegen, formte Hügel und Sichtachsen, die in jeder Jahreszeit anders reizvoll sind. Ich liebe es!
Ich kenne den Park wie meine Westentasche, war schon als Kind oft hier unterwegs. Mit dem Rad brauchte ich gerade einmal 10 Minuten dorthin.

Im Schloss waren wir zuweilen auch, manchmal im Museum, manchmal auch zum Konzert (ich erinnere mich noch an Schuberts Ständchen, das wir extra für ein Konzert dort einstudierten …)

Zuletzt besuchte ich vor drei oder vier Jahren das Museum. Die Ausstellung wurde längst überarbeitet und modern gestaltet. Dem Hausherrn und seiner Denkweise kann man da ziemlich nahe kommen.
Ein wenig bin ich ja wohl auch in den Abenteurer, Freigeist und Lebenskünstler Hermann von Pückler-Muskau verliebt, auch wenn es seine Liebsten ziemlich schwer mit ihm hatten.

Die Aufnahmen stammen vom Osterwochenende (Samstag, am Sonntag war er vermutlich voll mit Osterflaneuren). Und nein, die Erdpyramiden im Park findet Ihr hier nicht. Schaut sie Euch einfach einmal selbst an.

Ich war nicht das letzte Mal dort. Genau wie in Bad Muskau. Und nach Babelsberg (auch im dortigen Schlosspark hat der Fürst “gegärtnert”) will ich auch noch mal, irgendwann.

Vielleicht verschlägt es jemanden hierher?
Im Nordosten an der Cottbuser Stadtgrenze gelegen, ist er vom Zentrum aus gut zu Fuß zu erreichen. 30 Minuten sollte man einplanen dafür. Auch ein Bus fährt nach Branitz. Und natürlich gibt es auch einen Parkplatz für die, die den Fußweg scheuen.
Somit ist auch ein Ausflug z.B. vom Spreewaldurlaub aus locker drin.

Wo könnt Ihr weiterlesen?
Die Seite vom Museum

Die Seite der Cottbuser Tourismus-Information

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