abends
ein regen
einer der nur
einen hauch
hinterließ
seiner fracht
als ich aber
atem holte
dieses gefühl
einer weichen
linderung
© 2026, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.
abends
ein regen
einer der nur
einen hauch
hinterließ
seiner fracht
als ich aber
atem holte
dieses gefühl
einer weichen
linderung
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schrille rufe
wirbeln über dem hof
immer voraus ihren
pfeilschnellen rufern
lang vermisste gäste
zeitmesser des sommers
der gerade erst
beginnen will
und seines endenwerdens
frühes mene tekel
jetzt aber zelebieren sie
erst einmal ihr
luftiges
dasein
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da kam
klarheit in die luft
rauschen fraß profanes
schlug pfützenhäuten
flüchtige noppen
trug die kälte
durch alle hüllen
bis auf die haut
tropfend schloss
sie die tür
tropfend fiel ab
was alltag war
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der regen
löschte heute
die kerzen
legte unter den
kastanien
teppiche aus
blütenschnee
ich betrete ihn
nicht als würde er
dann ewig bleiben
wenngleich es
all die vielen jahre
nie sich erfüllte
eine alte hoffnung
darf auch leben
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verwandlung an des tages wegen
blüht zwischen gräsern akelei
holzbienen schillern laut vorbei
grün rankts, will sich auf alles legen
das jahr kam an im monat mai
noch hat es sich nicht ganz entschieden
obs es heißer oder kühler treibt
still zieht, große geschichte schreibt
der meisten hoffnung will nur frieden
und dass genug für alle bleibt
die vögel pfeifens aus den bäumen
mutter natur tut was sie muss
wär mit der menschheit plötzlich schluss
dann wär sicher, wie wir es träumen
der rest der welt wieder im fluss
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