urlaubsbeginn

begraben
unter erschöpfung
frage ich mich
was noch kommen kann
morgen

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abendgewitter

der abend grollt dem tag
zorn blitzt in seinem blick
was hat ihn so erzürnt?
nein, er verrät es nicht

zorn blitzt in seinem blick
ihm wird das auge feucht
nein, er verrät es nicht
er weint ganz bitterlich

ihm wird das auge feucht
ich hör ihn fluchen, laut
er weint ganz bitterlich
die faust kracht laut herab

ich hör ihn fluchen, laut
was hat ihn so erzürnt?
die faust kracht laut herab
der abend grollt dem tag

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bedeckt

einsam kann freitagabend sein
das wochenende bricht herein
heut war ein regnerischer tag
grauschwere wolken zogen ein
sie waren leck und liefen aus
verdunkelten den sonnenschein
nun dämmert langsam schon die nacht
und endlich hält der regen ein
die müdigkeit ist längst mein gast
doch fürcht ich, ich schlaf schwer nur ein
fühle mich einsam, seh ich nicht
des mondes silbrig hellen schein

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zur nacht

will die augen schließen
lass den tag nun gehn
will in deinen armen nisten
die welt in deiner nähe sehn

lass uns einfach schweigen
wolln der stille lauschen
über uns unfassbar fern der
sterne unhörbares rauschen

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abendreim

als der abend sich heut senkte
dunkelte längst sanft das licht
und der eigene blick lenkte
mehr ins innere die sicht

und der eigene blick lenkte
aus dem tage mich hinaus
letzte mauerseglerrufe
dann brach jäh die ruhe aus

letzte mauerseglerrufe
zerschellten längst am rand der nacht
decke mich mit traumgefieder
das der abend mitgebracht

decke mich mit traumgefieder
soll mich wärmen auf dem flug
bis am morgen ich verlasse
was durch meinen schlaf mich trug

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