vom wetter

wie dort reisen im endlos grauen wolkenband
milliarden frierend winziger wassertropfen
der rau zerrende wind treibt sie ständig voran
sehnsuchtsvoll schauen sie herab auf das land

schön ein leben lang träumten sie von diesem flug
im weißen spitzenkleid schwebend, kühl und ganz still
noch bleibt es ein traum nur, denn es ist ja dafür
die landschaft hier auf erden längst nicht kalt genug

vielen fehlt die geduld, und sie starten zu früh
vergeben ihre chance auf den tanz im tutu
durchdringen mit grauer schwermut das startende jahr

sie tröpfeln in unsere welt große pfützen
nisten sich feucht ein, auch in unseren mützen
was bleibt uns? zu träumen, wie der winter einst war

© 2018, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.

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