Auszeit

Fehlt etwas? Habe ich zuviel?
Ich fühle es gerade nicht.
Meine Sinne kleingeregelt,
mühsam nur flackert mein Licht.
Ich brauch die Auszeit nun im Spiel.

Die Müdigkeit lastet wie Blei.
Ich sehne mich nach tiefem Schlaf.
Das Wolltierzählen lullt mich ein…
Doch blökt das huntertelfte Schaf,
und mit der Ruhe ists vorbei.

Wenn schließlich Sonne hellt den Saum
des Morgenhimmels, kehrt zurück
die Schwere dieser Müdigkeit.
Im Spiegel mustert mich mein Blick
und sucht den Ausweg aus dem Traum.

So lass ich diese Welt nun gehn,
nehm ein paar Tag mich heraus.
Ich drossle die Geschwindigkeit
und komme ohne Uhrzeit aus.
Die Welt wird sich schon weiter drehn.

© 2015, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.

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