offene see #frapalymo No. 6

an bord
wenn man fröstelnd
im westwind steht
eine grenze
überschreiten in
topographische
wunder
hier wo armut
so belanglos ist
wie reichtum
riecht nur der
nektar westeuropas
muss durch hunderte
kehlen laufen
verlor Ordnung
ihre schneidende
schärfe im
faltenwurf der
improvisation
an bord
fröstelnd im
westwind sehe
ich den mann
der lebt
lachend duckt
er sich im
vorraum vor
dem westwind

impuls: „nur wörter aus zwei seiten sind erlaubt“.
[ http://paulchenbloggt.de/2015/05/05/frapalymo-impuls-6mai15/ ]
meine quelle: heinrich böll, irisches Tagebuch (die ersten beiden Seiten)

Alle Texte dazu hier: http://paulchenbloggt.de/2015/05/06/frapalymo-6mai15-abteilung-der-wirbellosen/

© 2015, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.

2 Gedanken zu „offene see #frapalymo No. 6

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