verlassener brunnen

tag|traum

fand sich
in der
klammen kühle
im rücken
fühlte härte
tasteten die
hände und
leere

augen öffneten
blick hinauf
folgend helle
drang ein
messerscharf
schnitt in
ihr sein
wie ein
blitz aus
fernen himmeln

erhellte
leere wand
um sie
nichts als
kahlheit zeigte
keinen halt

von oben
herab fiel
ein quietschen
auf sie
weinte die
winde hatte
schon lange
kein seil
mehr

sie rief
lauschte nach
im weinerlichen
ton der
windbewegten
rolle ein
sturzbach hallte
auf sie
nieder der
ausdruck ihres
seins zurück
geworfen auf
sie selbst

© 2015, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.

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