der alte

den
rücken gebeugt
sitzt er da
gestützt auf
seine dürren
ellenbogen
am tresen
aus falschem
holzfurnier
bewegt sich
selten nur
um einen
schluck seines
längst schon
schalen bieres
zu nippen
leblos scheint
sein blick
längst abgestorben
bleibt hängen
im nirgendwo
ist er
daheim

als die
tür sich
knarzend öffnet
dreht er
kurz nur
seinen kopf
nickt und
starrt erneut
als der
andere neben
ihm platz
nimmt murmelnd
ins nirgendwo
um nicht
allein zu
sein ist
er hier
spürt er
die einsamkeit
am tiefsten

© 2015, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.

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