Warten 5

Unruhe überfällt mich
mitten hinein in
meinen Tag
füllt das Leergut
meiner Gedanken mit
Erwartungen und Ängsten
Ich träume mit
offenen Augen die
Wachheit suggerieren
Etwas schlägt sich
durch meine Nervenbahnen
wie flüchtende Tiere
angesichts des
nahenden Bebens
Starr verharre ich
in Erwartung der
Erschütterung

© 2013, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.

2 Gedanken zu „Warten 5

  1. Leergut im Gedicht- poetischer Spielraum.
    Wie sehr ich das Wort Nervenbahnen mag- es springtmich förmlich an-
    aus dem Bildschirm.
    Bleibt zu hoffen, die Erschütterung hatte etwas Positives-

    Du machst so wunderbares Kino zwischen Herz und Ohren!

    Herzlich grüßt Silvia

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