Tag in Zeitlupe

Was für ein Tag
der frühmorgens schon
nicht recht beginnen
wollte und lang des
Schlafes Schleier
sich zu decken und zu
verstecken hielt
Was kämpfte ich mit
der Müdigkeit die
stocken ließ das
Heraufziehen der Lider
Schlich den ganzen Tag
umher umgeben von
Anderen die ebenso
mühevoll sich bewegten
Die Zeit quoll fett und
träge zwischen den
Zeigern der Uhr hervor
laut tickend tropfte sie
zu Boden dabei Pfützen
wie Leimruten bildend
in denen ich mich
fortwährend verfing
Schließlich entkam ich
knapp nur um zu Haus
unter dem Deckbett der
Mattheit trüben
Gedanken nachzuhängen

© 2013, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.

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