martin 2018

du frierst
dein erinnern
ließ dich schier erstarren
du frierst
nahrung war knapp die
innerlich wärmen konnte
du frierst
dein weg war mühsal
not und voller gefahren
du frierst
fehlt dir doch das
wärmende band deiner lieben
nun bist du hier
und frierst
ich könnte
vorübergehen
nichts sehen von
meinem hohen ross
wer wäre ich
nicht zu teilen
mein haus mein brot
mein mitgefühl
meinen mantel

© 2018, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.

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