haiku No. 488

rücklings hängt er da
der golden sichelnde mond
deucht sich sternenreich

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gute nacht

der mond schaut auf uns runter
weiß nicht, ob er uns sieht
er wirkt ja ziemlich munter
ich fühl mich wirklich müd
mag er mich nur entdecken
wenn er von oben schaut
er soll mich bloß nicht wecken
bevor der morgen graut

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abendreim

was tust du wenn der abend dunkelt
wenn nach dir greift die müdigkeit
siehst du diesen stern der funkelt
oder hast du keine zeit

siehst du diesen stern, der funkelt
schön wärs denn den seh auch ich
ich hör, wie meine sehnsucht munkelt
unsere blicke träfen sich

ich hör, wie meine sehnsucht munkelt
zwar bin ich hier. und du bist da
beim blick auf diesen stern der funkelt
fühlen wir uns einander nah

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notiz

die nacht kam
schwarze decke
über der vorstadt
wo einsame laternen
träumen dass
es ihr licht sei
das die venus
sichbar werden
lässt

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abendreim, etwas müde

orion
über mir am himmel
um ihm herum noch
anderes gewimmel
ins dunkelnde tuch
des abends gesteckt
der mond ist noch dünn
etwas, was nicht so bleibt
wie er sich nacht
für nacht mehr beleibt
und das ist gut
die nacht wird kalt
ich greif mir die decke
und werd sicher bald
wohlig schlafen bis die
pflicht mich früh weckt

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