schneckenhaus

– traum –

lange gänge
winden sich
nach vorn
nach hinten
laufe ich
ewig im
dunkel fehlen
die fenster
wären kein
hinweis hilft
mir zum ausgang
immer voran
laufe ich
stutze halte
taste mich
äuglings durch
die finsternis
ahne ich
keine richtung
bringt mich
zum ziel
laufe ich
laufe ich
gewunden
verwunden
gelaufen
verlaufen

© 2015, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.

2 Gedanken zu „schneckenhaus

  1. Guten Tag, liebe Freundin,
    ich freue mich über Deine stachelige Seite. Weiter so. Ich lese alles mit großer Freude und kann nur staunen. Aber wo ist Pharnuchos? Wo Artembaris?
    Ich seh sie nicht? Wir zwei sehen uns nachher im Schauspielhaus oben im Rang zum EinSingen, Ach, wie wohltuend, so langsam klingt dat allet homogen im Klang und jut die Sinne festbindend im Ganzen, politisch geschichtlich aktuell tragisch komisch adrett orchestral. Trara. Töröööö.
    Zur Ergreifung der Maßnahme.
    Nie anders.

    Frühlingsblaue Grüße und Kirschblütendüfte

    Deine Chorfreundin,
    Ellipirelli

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