Auf See

– Achtzehnter Eintrag –

Der Wind frischt auf
drängt stärker ins Tuch
legt die Mastbäume schräg
verwandelt das Deck in
eine gischtnasse Rutschbahn
In seiner Gesellschaft
die Wolkenbank die
drohend sich anschleicht
und das Meer schwärzt
Die Böen zerfetzen die
Rufe der Mannschaft die
sich zum Halsen noch immer
behände auf Deck bewegt
Langsam dreht der Schoner
richtet den Rumpf auf
Ein gleichmäßiges Heben und
Senken löst das Schlingern ab
Segel werden gerefft
Enden aufgeschossen
Aufatmen in der Ruhe
bevor der Wind zu
toben beginnt

© 2013, stachelvieh. einfach gedanken…. All rights reserved.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.