heute nicht

heute
sagte sie
ihren freunden ab
sie war lieber allein
einsam

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abend

ein kanten
frischen mondes
hängt am dunkelnden
abendgewölbe
auf der bank
im hof die beiden
sehen ihn nicht
in den augen
des anderen
sie träumen ein
ander und hoffen
die ewigkeit
dauerte noch
einen moment

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abendgewitter

der abend grollt dem tag
zorn blitzt in seinem blick
was hat ihn so erzürnt?
nein, er verrät es nicht

zorn blitzt in seinem blick
ihm wird das auge feucht
nein, er verrät es nicht
er weint ganz bitterlich

ihm wird das auge feucht
ich hör ihn fluchen, laut
er weint ganz bitterlich
die faust kracht laut herab

ich hör ihn fluchen, laut
was hat ihn so erzürnt?
die faust kracht laut herab
der abend grollt dem tag

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zur nacht

will die augen schließen
lass den tag nun gehn
will in deinen armen nisten
die welt in deiner nähe sehn

lass uns einfach schweigen
wolln der stille lauschen
über uns unfassbar fern der
sterne unhörbares rauschen

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abendreim

als der abend sich heut senkte
dunkelte längst sanft das licht
und der eigene blick lenkte
mehr ins innere die sicht

und der eigene blick lenkte
aus dem tage mich hinaus
letzte mauerseglerrufe
dann brach jäh die ruhe aus

letzte mauerseglerrufe
zerschellten längst am rand der nacht
decke mich mit traumgefieder
das der abend mitgebracht

decke mich mit traumgefieder
soll mich wärmen auf dem flug
bis am morgen ich verlasse
was durch meinen schlaf mich trug

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