eloge (etwas eingetrübt)

du
bist die hand
die sanft mich neckt
du
bist das wort
das mich berührt
du
bist der hauch
der mich erschreckt
du
bist der schutz
der mich bedeckt
du
bist der stein
der mir im weg
du
bist der plan
der mir oft fehlt
du
bist die haut
die mich verbrennt
du
bist der blick
der mich erkennt
du
bist die luft
die sättigt mich
du
bist mir friede
mut und licht
du
bist mir vieles
was ich brauch
und
bist du trug –
es gibt dich nicht

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lagebericht

wie
im ei
sich fühlen
abgeschnitten
von der welt
nur dumpfe
ahnung
und doch
bereit zum
schlüpfen
wäre die
schale nur nicht
so dick

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störung

sie reden
noch immer
im miteinander
da ihnen der faden
verloren ging
sie reden
noch immer
im miteinander
wie verharrend in
vertrautem ritual
sie reden
noch immer
im miteinander
doch miteinader
schon lange
nicht mehr

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seins-bestimmung

in einer
falschen welt
jedenfalls
nicht in meiner
gestrandet
alles fremd
alle fremd
selbst die mich
erinnern an die
die ich zu
kennen meine
vielleicht
die tür doch
noch finden
einlass in eine
welt in der ich
zu hause sein
kann
irgendwann

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feststellung

wenn
vom tag
nicht einmal
erinnerungen
bleiben
fehlt dennoch
ein mensch
es ihm zu
erzählen

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