manchmal nachts

träume die
die nacht beschweren
sich ausbreiten
und kleben wie pech
dass die
leichten die frohen
keinen platz finden
und der wunsch nach
mehr licht

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manko

am ende
der kräfte
ist da
noch immer
so viel übrig
vom tag
im haus des
seins die
dielen
blank

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am limit

tage
am gummiband
wie zäher honig
legt sich schwere
auf alles sein
alle reserven
aufgebraucht
die müdigkeit
streckt grinsend
ihre hand aus

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abgebrochen

vor
den fenstern
die welt
an der
eigenen hülle
endet die welt
im innern
geschlossene gesellschaft
die klingel defekt
die sehnsucht
wartet still
umsonst

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beschreibung #lyrimo no. 10

am fenster sitzt sie still
ihr blick nach draußen weit
als ob sie ankern will
laut schreit die einsamkeit

ihr blick nach draußen weit
wie ist die welt doch fremd
laut schreit die einsamkeit
das leben abgeklemmt

wie ist die welt doch fremd
alles scheint freudlos lau
das leben abgeklemmt
gefühle tragen grau

alles scheint freudlos lau
die freude macht sich rar
gefühle tragen grau
erinnern wies mal war

die freude macht sich rar
bleierne schwere drückt
erinnern wies mal war
ganz klein, der welt entrückt

bleierne schwere drückt
als ob sie ankern will
ganz klein, der welt entrückt
sitzt sie am fenster still

impuls: „Pantun“

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