die augen lechzen sehnsuchtvoll nach farben
die nebelschleier ihnen vorenthalten
das dumpfe schleicht sich tief in die gedanken
als stünde alles still und blieb beim alten
ich kann mich selbst zur sehnsucht nicht erwärmen
als wäre jede zukunft hoffnungsloser traum
käm doch die sonne endlich die natur zu wecken
welch zeichen wär das erste grün am baum!
dann könnte vielleicht zuversicht auch sprießen
dass was da kommt für uns zu schwer nicht wäre
mut würde durch die adern wieder fließen
wenn man erinnerte, das nichts für ewig währe
man richtete sich auf, begriffe seine größe
während melancholie im morgenlicht zerflösse
impuls: medientransfer
samuel barber: adagio for strings op. 11
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